Märztreffen der Landesfachgruppe Wirtschaft in Halle

LOGO TerminAm Mittwoch den 26.03.2014 um 18:30 Uhr trifft sich die Landesfachgruppe Wirtschaft von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt in der Leipziger Straße 36, 06108 Halle (Saale). Auf der Tagesordnung stehen Themen wie das Bedingungslose Grundeinkommen sowie Potentiale für eine Grüne Wirtschaftsförderung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen hieran teilzunehmen.

Als Tagesordnung schlagen wir euch vor:

TOP 1 – Formalia (Begrüßung und Protokoll)
TOP 2 – Aktuelles
TOP 3 - Potentiale für eine Grüne Wirtschaftsförderung
TOP 4 – Bedingungsloses Grundeinkommen – Ein erster Überblick
TOP 5 – Sonstiges und Termine

Jahresbericht Landesfachgruppe 2013

Jahresbericht 2013 kleinPDF Datei: Download 

Das Jahr für 2013 war für die LFG Wirtschaft sehr erfolgreich. Insgesamt traf sich die LFG zu  neun internen Treffen, veranstaltete fünf Podiumsdiskussionen sowie ein Sommerfest.

Der geplante monatliche Rhythmus wurde und wird beibehalten. Darüber hinaus ist positiv zu vermerken, dass sich unsere Werbung um neue Mitstreiter lohnt und im Durchschnitt mehr Mitglieder und Gäste an unseren Sitzungen teilgenommen haben. Das Teamwork der beiden Sprecher hat sich bewährt. Ferner hat die öffentliche Neuausrichtung (eigene Internetseite, Facebook-Seite, Online-Werbung) die positive Entwicklung unterstützt, die zukünftig hoffentlich auch dazu führt, dass wir mehr Frauen für die Arbeit in der Landesfachgruppe begeistern können.

Der Frauenanteil der Landesfachgruppe soll weiterhin gesteigert werden und bleibt auf der Agenda. Über weitere Themen für die Jahresplanung 2014 wird derzeitig wie bereits im Jahre 2012 für das Jahr 2013 online abgestimmt.

Sprecherteam: Till Vennemann, Stefan Krabbes
BAG-Delegierte: Annegret Schikowsky, Volker Hemberger
Ersatz-BAG-Delegierte: Andreas Gerengroß, Stefan Krabbes

Wirtschaftsförderung entfilzen – Für einen neuen Gründergeist

LOGO ThemaAntrag der Landesfachgruppe Wirtschaft an den 3. LDR 2013 in Halberstadt (29.11.2013)

Im Jahre 2012 gab es in Sachsen-Anhalt 3.341 Betriebsgründungen. Das bedeutet, dass sich von 10.000 EinwohnerInnen lediglich 14 BürgerInnen den Mut hatten, sich selbstständig zu machen. Sachsen-Anhalt liegt im Schnitt um zwei EinwohnerInnen unter dem Bundesdurchschnitt (16) und bildet damit eines der Schlusslichter der Existenzgründungen in Deutschland. Doch damit nicht genug, bedeutet dies ebenso einen Rückgang von 3733 Firmengründungen im Jahr 2011 auf 3341 im Jahr 2011 – also 10,5 Prozent.

Diesen Rückgang hat die Landesregierung aus CDU und SPD zu verantworten, denn eines zeigt es ganz klar: Existenzgründungen sind Vertrauenssache. Die Menschen verlieren zunehmend das Vertrauen in diese Regierung. Ein Grund hierfür sind nach der Auffassung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Unübersichtlichkeit der bestehenden Fördermöglichkeiten (wie zum Beispiel Darlehen, Bürgschaften, Zuschüsse, etc.) sowie die Inkonsequenz der Landesregierung bei der Beantwortung der Frage, welche Wirtschaft sie will. Aber auch die Affären um dubiose Vergabepraktiken bei Förderungen der IBG Sachsen-Anhalt oder der Dessauer Fördermittelaffäre zerstören das Vertrauen in Politik und eine faire und transparente Fördermittelpraxis.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachen-Anhalt will den Menschen unseres Landes dieses Vertrauen zurückgeben. Wir wollen Hürden der Existenzgründungen senken, indem wir eine verlässliche Förderpolitik gestalten – mit gleichen Chancen für alle.

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Europa braucht kein Freihandelsabkommen mit den USA auf Kosten der Verbraucher-, Umwelt- und Sozialstandards

LinkTippAntrag an den 3. LDR in Halberstadt, Antragsteller: Giesela Graf (KV Magdeburg), Dorothea Fredeking (KV Stendal), Andreas Gernegroß (KV Salzlandkreis), Stefan Krabbes (KV Anhalt-Bitterfeld)

Europa braucht kein Freihandelsabkommen mit den USA auf Kosten der Verbraucher-, Umwelt- und Sozialstandards

Das TTIP-Abkommen birgt erhebliche Sprengkraft: Von den befürchteten Senkungen hoher Umwelt- und Sozialstandards, über den Abbau von Datenschutz- und Verbraucherrechten, laschere Regelungen bei der Lebensmittelsicherheit, der weiteren Öffnung für die Nutzung

von Gentechnik und weitgehende Vereinbarungen bezüglich der gemeinsamen Agrarpolitik soll über zahlreiche Bereiche verhandelt werden, deren Beachtung und Schutz für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schon immer Kernanliegen waren.

Freihandelsabkommen USA – EU (TTIP) Mit Nachdruck werden dies- und jenseits des Atlantiks die angeblich positiven Effekte des Abkommens für mehr wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung gepriesen.

Der Abbau von Handelshemmnissen soll damit legitimiert werden, dass der transatlantische Handel einen neuen Aufschwung erlebt. Tarifäre Handelshemmnisse sind Zölle, zum Beispiel auf Waschmaschinen oder Autos. Derzeit liegen die Zölle im Handel zwischen der EU und den USA bei durchschnittlich drei Prozent. Dies ist ein historisch niedriger Wert. Positive, volkswirtschaftliche Effekte einer weiteren Zollsenkung erscheinen in diesem Licht eher marginal.

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Landgrabbing

WEM GEHÖRT DIE WELT?

verkauft !Landgrabbing: Investition gegen Hunger oder moderner Raubzug

Podiumsdiskussion, 15.11.2013, 19.00 Uhr, Hörsaal XV, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

REFERENTEN

  • Roman Herre
    FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk (FIAN), Experte für Agrarhandel und Agrarreformen
  • Prof. Dr. Ingo Pies
    Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Ska Keller
    handelspolitische Sprecherin der Grünen im Europäischen Parlament

MODERATION

  • Paula Grobbecker
    Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen, BÜNDNIS 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt

Landgrabbing: Investition gegen Hunger oder moderner Raubzug?

Agrarexperten sind sich weitegehend einig, dass der weltweite Hunger bei einer immer größer werdenden Weltbevölkerung langfristig nur besiegt werden kann, wenn es gelingt die Produktivität in der Landwirtschaft dauerhaft zu erhöhen. Hierzu sind Investitionen in den ärmsten Ländern unserer Welt von Nöten.

Doch hier beginnt ein neues Problem, das unter dem Begriff Landgrabbing (deutsch: Landnahme) von vielen NGOs beklagt wird: Investoren kaufen Ackerland in Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens auf und legen riesige Monokulturen an.

Dies halten die einen für sinnvolle und notwendige Investition in die Landwirtschaft und Infrastruktur dieser größtenteils wirtschaftlich schwach entwickelten Länder. Die anderen warnen davor, dass Kleinbäuerinnen und –bauern vertrieben werden und das globale Hungerproblem verstärkt wird.

Wir möchten das Phänomen Landgrabbing mit Vertreter_innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik näher beleuchten und fragen:

  • Welche positiven und negativen Auswirkungen von ausländischen Landkäufen bzw. Landgrabbing sind zu beobachten?
  • Wie können negativen Auswirkungen von Landgrabbing verhindert werden?
  • Was ist dabei die Rolle der Europäischen Union?
  • Was fordern die UN-Richtlinien für die Investition in Land?
  • Wie kann der globale Hunger nachhaltig bekämpft werden?

IN ZUSAMMENARBEIT MIT

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen Anhalt
Landesfachgruppe Wirtschaft
Otto-von-Guericke Straße 65, 39104 Magdeburg
tillvennemann@gmail.com

Grünes Europabüro Sachsen-Anhalt von Ska Keller
Kleiner Berlin 2, 06108 Halle (Saale)
halle@gruene-europa.de

Grüne Hochschulgruppe Halle
Kleiner Berlin 2, 06108 Halle (Saale)
ghghalle@yahoo.de
www.ghg-halle.de

 

Oktobertreffen der Landesfachgruppe Wirtschaft in Halle

LOGO TerminLiebe Landesfachgruppe Wirtschaft BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen Anhalt,

ihr habt euch entschieden! Daher wird das nächste Treffen der Landesfachgruppe am Mittwoch, 09.10.2013 um 19:00 Uhr in der Heinrich-Böll-Stifung (Leipziger Straße 36 / 06108) Halle (Saale) stattfinden.

Die Tagesordnung ist folgende

1. Begrüßung/Protokoll
2. Berichte
3. Auswertung und Debatte – Bundestagswahl 2013 (Input durch unsere Landesvorsitzende Cornelia Lüddemann)
4. Auswertung der Veranstaltungsreihe “Sachsen-Anhalt ist erneuerbar!”
5. Planung der Veranstaltung zum Thema Landgrabbing am 15.11.2013 in Halle
6. Termine und Sonstiges (LDR, BAG, Debatte zum BGE)

Bei Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.
Es grüßt euch herzlich

Euer Stefan Krabbes

Energiewende

SACHSEN-ANHALT IST ERNEUERBAR

2013 08 06 - LFG Flyer Energie 1Eine Veranstaltungsreihe zur Grünen Energiewende

02.09.2013 | 19:00 Uhr | Bitterfeld, Sparkasse
03.09.2013 | 19:00 Uhr | Halle, Universität
16.09.2013 | 19:30 Uhr | Magdeburg, Universität

Energiewende Jetzt!

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

die Energiewende ist ein deutschlandweites, ja weltweites, Zukunftsprojekt, das wir nur gemeinsam anpacken und meistern können. Es liegt in unserer Verantwortung, sie nicht in den Sand zu setzen. Die „Energiewende“ der Merkel-Regierung ist eine Mogelpackung, weil sie weiterhin auf Kohle und Öl setzt! Dem Fracking und der unterirdischen Verpressung von Kohlendioxid wird keine klare Absage erteilt. Schwarz-Gelb betreibt reine Klientelpolitik für die fossil-atomare Lobby der großen Energiekonzerne  – auf Kosten der Sicherheit, auf Kosten des Klimas und damit der Lebensgrundlagen künftiger Generationen. Wir GRÜNE kämpfen daher mit ganzer Kraft für einen energiepolitischen Systemwechsel und für eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien. Die schwarz-gelbe Energiepolitik sieht vor, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie kleine Gewerbe die Kosten tragen, wobei aber die große Industrie profitiert. Daher gehören eine faire Lastenverteilung und eine Verringerung der Ausnahmen bei Netzentgelten und der EEG-Umlage für große Energieverbraucher zu den Grundlagen. Als erste Industrienation weltweit verabschieden wir uns von der gefährlichen und teuren Atomenergie und gehen den nachhaltigen Weg. Damit das aber gelingt, braucht es Ihre Akzeptanz und Ihre Beteiligung. Wir möchten Sie daher herzlich einladen mit uns in den Dialog zu treten. Wann und Wo? Das finden Sie in diesem Faltblatt.

Herzlichst

Sebastian Lüdecke  – Landesvorsitzender
Stefan Krabbes – Sprecher Landesfachgruppe Wirtschaft

Sachsen-Anhalt – Vorreiter im Netz- und Speicherausbau!

02.09.2013 | 19:00 Uhr | Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld | Lindenstraße 27 | 06749 Bitterfeld

Die Energiewende braucht leistungsfähige Strom-, Gas und Wärmenetze. Es reicht nicht aus, die Notwendigkeit des Netzausbaus einfach festzustellen. Hier braucht es echte Akzeptanz und echte Beteiligung der Betroffenen.  Die Politik muss die richtigen Prioritäten setzen.

Wir wollen die Fragen aufwerfen: Sollen neue Hochspannungsleitungen unter die Erde? Wie können Bürgerinnen und Bürger vom Netzausbau profitieren? Wie viel Netzausbau brauchen wir? Was kann durch Kurz- und Langzeitspeicher an Spitzenkraftwerken und Netzausbau eingespart werden?

Nach den Vorträgen zur Energiespeicherung, durch den Leiter des Fraunhofer Instituts Halle Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, sowie der Vorstellung zum Ausbau von Mittelspannungsnetzen durch Dr. Adolf Schweer, Geschäftsführer der envia Netzservice GmbH, werden die energiepolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Dorothea Frederking unter der Moderation von Sebastian Lüdecke (Landesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) diskutieren, welche Rolle Sachen-Anhalt im Netz- und Speicherausbau einnimmt.

Energiewende Machen wir selbst

03.09.2013 | 19:00 Uhr | Melanchthonianum Hörsaal XXI | Universitätsplatz 8/9 | 06099 Halle (Saale)

Die Energiewende ist nicht nur eine Aufgabe der Politik. Wir wollen Möglichkeiten diskutieren, wie die Energiewende in den eigenen vier Wänden vorangetrieben werden kann. Das Umdenken beginnt beim Wechsel des Stromanbieters und endet bei der Umgestaltung der eigenen vier Wände: mit Strom und Wärme vom Dach und dem Heizen mit Holzpellets.

Solarenergie steht in Deutschland weiterhin hoch im Kurs. Durch den Eigenverbrauch von Sonnenstrom und -wärme spart jeder Haushalt bares Geld und macht sich gleichzeitig unabhängig von steigenden Energiekosten. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger möchten neben dem Kostenaspekt auch einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Energiewende beitragen. Die Stadtwerke, die oftmals den Kommunen gehören, tragen eine hohe Mitverantwortung beim Gelingen der Energiewende.

Wir wollen unter der Moderation von Dietmar Weihrich (Grüner Landtagsabgeordneter), mit Andreas Gernegroß, (Mitglied im Landesvorstand BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt) und Olaf Schneider (Geschäftsführer der Stadtwerke Halle) zu dieser Thematik diskutieren.

Warum wir eine neue Energiepolitik brauchen

16.09.2013 | 19:30 Uhr | Gebäude 22a, Hörsaal 2 | Universitätsplatz 2 | 39106, Magdeburg

Deutschland befindet sich im Aufbruch nach Morgen. Dabei kämpfen wir Grüne auch weiterhin für eine echte Energiewende – ohne Kohle und Atom.

Wir wollen schnellstmöglich unseren Strom aus 100 % Erneuerbarer Energie.

Doch auch das wirft eine grundlegende Frage der Energiewende auf: Wie bekommen wir verlässliche Kapazitäten, die dann zur Verfügung stehen, wenn Wind und Sonne nicht da sind? Wie weit aber können wir auch den Verbrauch an das fluktuierende Angebot anpassen? Wie werden Kapazitäten vergütet und wie könnte ein neuer Strommarkt organisiert werden? Und was muss wirklich am Erneuerbare-Energien-Gesetz geändert werden?

Politische und technische Antworten auf diese Frage werden der Umweltminister der Landes Niedersachsen Stefan Wenzel sowie Professor Uwe Zischkale von der Hochschule Magdeburg-Stendal geben. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Christoph Erdmenger wird diese Veranstaltung moderieren.

In ZUSAMMENARBEIT MIT

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen Anhalt - Landesfachgruppe Wirtschaft
Stefan Krabbes, Till Vennemann

Otto-von-Guericke Straße 65
39104 Magdeburg

MAIL | stefan.krabbes@gruene.de
wirtschaft.landesfachgruppe.de

GHG Halle

Grüne Hochschulgruppe Halle
c/o BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stadtverband Halle (Saale)
Kleiner Berlin 2
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 200 31 57

GHG Magdeburg

Grüne Hochschulgruppe Magdeburg (GHG)
Otto-von-Guericke-Str. 42a
39104 Magdeburg
Tel.: +49 (391) 4015510